Die Anfänge

Der Architekt Rudolf Heinz hatte schon lange die Idee für ein Hotel in Höhr-Grenzhausen. Nach sorgfältigen Überlegungen und geografischen Recherchen hatte Rudolf Heinz ein klimatisch besonders günstig gelegenes Grundstück an einem sonnigen Hang über der Stadt direkt am Waldrand oberhalb einer Auenlandschaft ausgewählt.

Der Grundstein für das Gebäude wurde im Frühjahr 1914 gelegt. Jedoch schon bald mussten die Bauarbeiten infolge Kriegsausbruchs wieder eingestellt werden, wurden aber umgehend nach Kriegsende wieder fortgesetzt, soweit Material und Arbeitskräfte vorhanden waren. 1919 konnte schließlich in bescheidenem Rahmen die Gaststätte mit Gartenterrasse eröffnet werden. Der ursprünglich geplante Pächter für das Hotel war mittlerweile durch die Kriegszeit finanziell nicht mehr in der Lage, die Bauleistungen zu zahlen und das Hotel zu übernehmen. Rudolf Heinz begann daher selbst mit dem Betrieb des Hauses. Durch die Inflationszeit erschwert, folgten dann später nach und nach der Ausbau des Hotels und die Einrichtung der Fremdenzimmer.

Von jetzt an erfreute sich das Haus eines guten Zuspruchs von Gästen aus nah und fern mit steigenden Belegungszahlen und Umsätzen, bis der zweite Weltkrieg wieder allem ein Ende bereitete.