Schwarzes Meer

Still und idyllisch liegt der See inmitten des Waldes. Lichtstrahlen tanzen über die Wasseroberfläche, die schwarz und dicht zu sein scheint. Kleine Fische sonnen sich darunter, manchmal kommt ein größerer Artgenosse zum Vorschein, bevor er wieder unter den Seerosenblättern verschwindet. Der Blick an den Rand des Wassers verrät: das so dunkel erscheinende Wasser ist klar und sauber.

Vor Jahrzehnten wurde der Weiher von der katholischen Höhrer Bürgerbewegung künstlich angelegt. Die evangelischen Grenzhäuser hatten unten in Grenzau einen Badesee angelegt, so wollte man auch ein Gegenobjekt haben – das nach den Farben der Bewegung benannte Schwarze Meer. Zur Schwimmanlage indes kam es nicht wirklich, denn trotz aller Bemühungen blieb das Becken nicht dicht, bis der Plan aufgegeben und der Weiher der Natur überlassen wurde. Heute wird es als Kleinod von einer kleiner Gruppe Höhrer Bürger gehegt und gepflegt. Der Höhrer Gesangsverein veranstaltet im Sommer regelmäßig hier in dieser besonderen Atmosphäre kleine Konzerte.

Holzbänke am Rande des Schwarzen Meeres laden zum Verweilen und Ausruhen ein. Das „Atmen in den Auen“ aus unserem Wellness-Aktivprogramm führt hierher, wo die Luft so klar und rein ist wie sonst fast nirgends, der Brexbach leise vorbeiplätschert und die Libellen übers Wasser schwirren. Hier kann man unter den dichten Laubdächern der Bäume entspannen, mit Blick aufs ruhige Wasser. Gerne packen wir Ihnen auch einen kleinen Picknickkorb zusammen mit frischem Kannenbäckerbrot, Westerwälder Schinken und leckerem Käse aus „der kleinen Fromagerie“, damit Sie an diesem zauberhaften Ort ein besonderes kulinarisches Erlebnis genießen können.